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vorne: Kai Tripke & Christian Schmidt März 2013
                                                                                                              Neuer Altherren-Hallenkreismeister 2013 ist mal wieder der TuS Neuenrade.                                                                                                                                           






Quelle: Sportredaktion Süderländer Volksfreund www.come-on.de  © Herholz 24.07.2011
                                                                                                                                                                                                                   
                                                                                                                                                                                                                             

 

TuS Neuenrade will unter die ersten Drei

NEUENRADE ▪ Frank Roccotelli hielt sich am Dienstagabend nicht lange mit Reden auf. „Die Zeit ist knapp“, stellte der Trainer des TuS Neuenrade fest und ließ seine Spieler zum Auftakt der Vorbereitung direkt zwei Cooper-Tests absolvieren. In nur viereinhalb Wochen beginnt die neue Saison, an deren Ende sich die Hönnestädter unter den ersten Drei wiederfinden wollen.

 

© Herholz 24.07.2011

Mit fünf Neuzugängen starten der TuS Neuenrade in die neue Spielzeit. ▪

„Ich bin zufrieden. Es sind alle dabei und fokussiert auf unser Ziel“, urteilte TuS-Trainer Frank Roccotelli nach der ersten Einheit, auch wenn der eine oder andere Spieler seines 25-Mann-Kaders persönlich noch ein wenig Nachholbedarf besitzt. Im Großen und Ganzen haben seine Schützlinge aber ihre Hausaufgaben in den vergangenen 14 Tagen im Wald erledigt. „Man muss als Trainer nicht immer hinten dran stehen“, sagt Roccotelli, der fünf Neuzugänge beim Training begrüßte. Zusätzlich zu Ralf Knipps (RW Lüdenscheid), Florent Zejnullahu (TuS Plettenberg), Cesare Deleo (SSV Küntrop) und Oguzhan Duru (Karadenizgücü Werdohl) hat sich kurzfristig auch noch Fatih Murat (Karadeniz) dem TuS angeschlossen. Aus der Jugend kommt außerdem Stürmer Ahmed Kaya hinzu, während mit Kevin De Wall und Marvin Höft (beide SSV Küntrop) nur zwei Akteure den Verein verlassen haben.

Die Richtung, wo es beim TuS hingehen soll, ist klar: weiter nach oben. „Wir wollen unter die ersten Drei. Wir haben uns in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesteigert und das wollen wir fortsetzen. Wir haben keinen Ralf Knipps und Florent Zejnullahu geholt, um dann um die goldene Ananas zu spielen“, sagt „Rocco“, der mit den Neuen seiner Meinung nach genau die Erfahrung in seine Elf bekommen hat, die ihr in der vergangenen Spielzeit noch gefehlt hat.

Als Titelfavoriten starte sein Team trotzdem nicht in die Meisterschaft. „Eins steht fest. Wenn man die Zeitung liest, dann ist der TSV Lüdenscheid mit seinen Neuzugängen der große Favorit“, sagt „Rocco“.

Er selbst baut darauf, „dass wir eine eingespielte Mannschaft“ haben, die weiter auf die Tugenden „aggressives Pressing und schnelles Umschalten“ setzen werde. Allerdings: „Wir müssen nicht nur mittwochs gut spielen, sondern auch sonntags. Ich kann die Spieler nicht unter Druck setzen, sondern sie müssen es selbst begreifen“, fordert Roccotelli von seinen Jungs in dieser Saison ein reiferes Verhalten bei der Spielvorbereitung. „Die Jungs müssen entscheiden, was wichtig ist. Der größte Gegner, den wir haben, sind wir selbst“, fügt Co-Trainer Uwe Krug hinzu. ▪ she

 

 



Fußball, Endrunde des Altherren-Feldpokals Finales 2:0 über Polonia Lüdenscheid gibt Ausschlag. Gastgeber  FSV Werdohl wird Zweiter.

Quelle: Foto Lars Becker / Sportredaktion Süderländer Volksfreund (www.come-on.de) 11. Juli 2011

 

von oben links:  Christian Schmidt, Kai Tripke, Abdul Kirci, Wolfgang Schmidt, Salvatore Francavilla, Ertul Kirci, 
unten links:         Gerhard  Anton Kühn , Markus Langwald, Uwe Krug
                                                                                                                                                                                                                      


       

Foto - Quelle: Süderländer Volksfreund vom 21. März 2011
von oben links: Wolfgang Schmidt, Kai Tripke, Christian Schmidt, Bernward Maas
unten links:       Rüdiger Lüdtke, Rainer Michutta, Uwe Krug, Markus Langwald


 von oben links:  Christophe de Vreeze, Christian Schmidt, Rüdiger Lüdtke, Dirk Mähler,  Markus Dietz,
                             Gerhard Kühn, Frank Roccotelli, Rainer Michutta, Wolfgang Schmidt
 unten links:         Michael Kräuter, Kai Tripke, Jonny Vogel, Frank Bruder, Uwe Krug, Marc Linnhoff,
                             Markus Langwald, Christian Gerigk
   
               
              
                                                    
 
     
   
                                                                                                                                                                                          

Neuenrade jubelt. Erstmalig konnten sich Kräuter & Co. den Kreismeistertitel auf dem Feld sichern. Im Endspiel gegen den Titelverteidiger RSV Meinerzhagen setze sich der TuS nach 2x40 Minuten 2:1 (1:1) durch. ´Bommel` Groll, Torschütze zur RSV-Führung, musste kurz nach der Pause mit einer Platzwunde am Kopf ausscheiden. Dies konnte seine Mitspieler nicht kompensieren, während die Elf von TuS-Coach Wolfgang Schmidt (hinten rechts) nach dem Ausgleich von Kräuter, durch Lüdke´s Sonntagsschuss noch zum umjubelten Siegtreffer kam.

Zuvor hatte sich im kleinen Finale der VfB Altena gegen die FSV Werdohl mit 3:1 (1:0) durchgesetzt. Beide Teams traten ersatzgeschwächt an. Bei der FSV fehlten u.a. Akdeniz und Sauerborn, beim VfB mussten Thiel, Goecke und Argibay ersetzt werden.

Quelle: WR vom 01.09.09 





          

Trainer:                             Frank Roccotelli


1. Vorsitzender:               Karl-Heinz Thiele
                                        
                                                                                            
                                                                         
                                         

                                                                                                                                
                    

Trainer Wolfgang Schmidt hat am 03.Juni 2007 nach 56 Fußballjahren

seine Karriere beendet - leider mit einem Abstieg.  

Wir wünschen dem TuS Neuenrade  in der Kreisliga A viel Erfolg !

1. Mannschaft  - rechts: Wolfgang mit M. Kräuter



Ein rührender Moment, nicht nur für Wolfgang Schmidt.  Nach einem Jahrzehnt als Trainer beim TuS Neuenrade endete die lange Karriere des Hönnestädters mit einem Abstieg im Laufe seiner Trainertätigkeiten - in 30 Jahren lediglich bei drei Vereinen (RW Lennestadt, TuS Neuenrade und SC Plettenberg) gab es allerdings auch schöne Erfolge zu feiern.

Vor dem letzten Meisterschaftsspiel wurde der 61-Jährige am Sonntag im Kreise der Mannschaft vom TuS-Vorsitzenden Michael Kräuter verabschiedet, der noch einmal auf die schwierige Saison hinwies.

"Wolfgang, danke für alles" hielt die TuS-Elf ein Plakat hoch.

03.06.2007  (Quelle: Westfälische Rundschau - Foto: H. Steinbrecher)

Foto: WR H. Steinbrecher
             TuS-Vorsitzender Michael Kräuter verabschiedet Trainer Wolfgang Schmidt.

              


             von links: K. Tripke, W. Schmidt, M. Kräuter, D. Rademacher
 von links: Kai Tripke (2. Vorsitzender), Wolfgang Schmidt (Trainer), Michael Kräuter
 (1. Vorsitzender), Dierk Rademacher (Ex-Vorsitzender)

Einen musikalischen Abschiedsgruß für Wolfgang gab es am 16.06.2007 auf dem Schulhof der Burgschule Neuenrade anläßlich des Neuenrader Open Air Konzertes mit den AMIGOS aus Garbeck. Dabei würdigte Dierk Rademacher (Ex-Vorsitzender) die Verdienste des langjährigen Trainers mit einem Rückblick auf seine gesamte Fußballkarriere.

Anschließend gab es dann noch ein paar Geschenke vom TuS-Vorstand.






Trainer Wolfgang Schmidt  Quelle: WRDer Trainerfuchs

und sein

liebstes Werkzeug !
                                                         



Die Winterpause in der Bezirksliga, Gruppe 7 ist vorbei, traditionell müsste jetzt eigentlich der große Schneefall einsetzen, um den Spielplan wieder einmal komplett außer Kraft zu setzen.

Aber die Verantwortlichen beim DFB werden nicht schlau. Sieben oder acht Partien hätten problemlos im milden Januar/Februar ausgetragen werden können, so aber wartet alles auf den überfälligen Saisonstart am 25.02.07.

Natürlich hat so eine Pause auch Ihre Vorteile, Verletzungen können auskuriert werden, Sperren laufen ab, neue Spieler können verpflichtet werden und, was im Falle der I. Mannschaft des TuS Neuenrade extrem wichtig ist, die Akteure können sich endlich einmal mental sammeln und neue Kraft für die Rückrunde schöpfen.

Denn das wird nötig sein, kann man doch davon ausgehen, dass sich das Kräfteverhältnis in der Liga nicht verändert hat. Und da ist der TuS als Tabellenletzter nun einmal Abstiegskandidat „Nummer Eins", zumal inzwischen ein Rückstand von 13 Punkten auf den Viertletzten existiert.

Dabei verkauft sich das Team von Trainer Wolfgang Schmidt zeitweise recht ordentlich, so z.B. im November 2006 beim Spitzenreiter Kiersper SC. 45 Minuten lang bot man eine taktisch kluge Leistung und ging mit einem 1:1 - Unentschieden in die Pause. Ein Doppelschlag nach der Halbzeit von „Spezialist" Jekic zerstörte jedoch die Hoffnungen des TuS und man geriet mit 6:2 - Toren noch deutlich „unter die Räder".

Die Woche darauf stand dann eines der vielen „Endspiele" auf dem Plan; mit dem DJK Bonzel kam ein direkter Konkurrent ins Waldstadion. Leider zeigte sich in dieser Partie, dass andere „bedrohte" Mannschaften im Abstiegskampf doch deutlich mehr leisten können als die Neuenrader.

Mit 0:2 unterlag man dem Olper Team und nur Torwart Uwe Krug verhinderte eine höhere Niederlage.

Der 14. Spieltag der Bezirksliga brachte dann endlich für die Mannen um Kapitän Cesare Deleo zwar keine Verbesserung der Tabellensituation, eine kleine Erlösung war der 1:0 - Heimsieg gegen den VTS Iserlohn aber schon, war es doch der erste 3 Punkte - Erfolg in der Saison 2006/2007. Dennis Bonevski war der viel umjubelte Torschütze.

Natürlich weckte dieser Erfolg noch einmal Hoffnungen in der Hönnestadt, die allerdings eine Woche später vom Landesliga - Absteiger RSV Meinerzhagen „brutal vernichtet" wurden. In der Defensive völlig überfordert ging der TuS mit 5:0 unter.

Und auch das Ortsderby gegen den SV Affeln verlor man im Dezember „sang- und klanglos" mit 4:0, eine Niederlage, die natürlich - aus alter Rivalität - besonders weh tut. Aber empfinden das die Spieler tatsächlich genauso, wie „die langjährigen TuS - Anhänger" ? Vermutlich in einigen Fällen nicht. Auch wenn die aktuellen Akteure des TuS überwiegend aus Neuenrade kommen, ist es wohl eher ein Generationsproblem, sich zu 100% mit „seinem Verein" zu identifizieren

Das beste Beispiel liefert da Libero Pierre Weih ab, der sich in der Winterpause dazu entschlossen hat, den Verein Richtung Langenholthausen zu verlassen. Natürlich ist so eine Entscheidung absolut legitim; das „sinkende Schiff noch vor dem Untergang" zu verlassen,ist jedoch charakterschwach ! Es ist definitiv nicht angenehm, Woche für Woche als Verlierer vom Platz zu gehen, aber auch so eine Phase gehört schon einmal zum Fußballerleben dazu und hat noch keinem geschadet. Gut, dass seine Mannschaftskollegen anders denken.

Vielleicht führen aber auch „außergewöhnliche" Zeitungsberichte zu solchen unüberlegten Entscheidungen. So fühlte sich SV - Sportreporter Stefan Herholz im Dezember dazu „berufen", den Verantwortlichen des TuS einmal zu erklären, wie man einen Verein „richtig" führt. Offenbar in einem Anfall von „Kölner Express-Wahn" forderte er den Vorstand des TuS Neuenrade zu einem sofortigen Trainerwechsel auf.

Es ist doch immer wieder erstaunlich, dass außenstehende Betrachter des Geschehens zu wissen meinen, was für den TuS das Beste ist. Offenbar verkennen diese Menschen, dass die Verantwortlichen beim TuS Neuenrade kompetent und erfahren genug sind, Entscheidungen ohne fremde „Hilfe" zu treffen.

Das liegt - in erster Linie - daran, dass Sie täglich „in ihrem Verein arbeiten" und somit über das entsprechende Hintergrundwissen verfügen. Welcher Vorstand könnte z.B. von sich behaupten, „näher an der I. Mannschaft zu sein", als der 2. Abteilungsleiter Kai Tripke und der Sportliche Leiter Uwe Krug, die beide noch aktiv spielen !?

Der TuS Neuenrade wird sich auch weiterhin nicht durch anmaßende Kommentare von heimischen „Sensationsreportern" aus der Ruhe bringen lassen, Zuspruch gibt es in dieser Hinsicht von vielen Seiten ! Und so ist sich das Führungsteam des TuS Neuenrade auch sicher, die Trainerfrage ab der Saison 2007/2008 richtig entschieden zu haben.

Als Wolfgang Schmidt im Sommer 2006 erklärte, in seine letzte Saison für den TuS Neuenrade zu gehen, war dem aktuellen Vorstand um Abteilungsleiter Michael Kräuter klar, dass frühzeitig ein Nachfolger gefunden werden muss.

Sicher war auch, dass der TuS - nach all den Jahren des Abstiegskampfes und dem bevorstehenden Neuanfang in der Kreisliga A - jetzt eine Art „Aufbruchstimmung" braucht.

Diese „positive Energie" soll ab der Saison 2007/2008 Frank Roccotelli - insbesondere den Spielern der I. Mannschaft - vermitteln.

Der Vorstand des TuS Neuenrade ist sich sicher, den richtigen Mann für diese Aufgabe ausgewählt zu haben. Bereits vor einigen Jahren hatten sich „Ex-Präsident" Christian Schmidt und der Sportliche Leiter Uwe Krug Gedanken gemacht, wer in die - nicht allzu kleinen - Fußstapfen des „Trainerfuchses" Wolfgang Schmidt treten könnte. Uwe Krug hatte seinerzeit Frank Roccotelli „ins Spiel gebracht" und war auf große Zustimmung gestoßen, zumal Roccotelli (*18.03.1968), der mit seiner Frau Ursula und seinen drei Kindern in Altenaffeln lebt, ein Neuenrader Eigengewächs ist.

Seine Erfahrung sammelte der Sohn eines Italieners allerdings nicht nur beim TuS Neuenrade. Nach drei Seniorenjahren in seinem Stammverein wechselte er zur SG Balve (3 Jahre), mit denen er in die Bezirksliga aufstieg. Ebenfalls drei Jahre blieb er bei der SpVg. Plettenberg, mit dem SV Affeln stieg er anschließend in die Bezirksliga auf.

Den negativen „Höhepunkt" seiner Karriere erlebte er dann ausgerechnet beim TuS Neuenrade, als er im damaligen „Spitzenteam" (Pröpper, Hartmann, Tammaro, Roß, Verse, Moch, Leuchter, Vogt, Muschol usw. usw.) in die Kreisliga abstieg.

Nach zwei „Kurzauftritten" beim TV Rönkhausen und dem SSV Küntrop wechselte Frank Roccotelli zum TuS Plettenberg, wo er nicht nur 2 Jahre in der ersten Mannschaft spielte, sondern auch nebenbei sehr erfolgreich die A-Jugend trainierte.

Der FC Altena 69 erkannte die Qualitäten des „Motivationskünstlers" zuerst, verpflichtete ihn als Spielertrainer und wurde prompt mit dem Aufstieg in die Bezirksliga belohnt.

Nach zwei guten Jahren suchte Roccotelli eine neue Herausforderung und schloss sich der Spvgg. Nachrodt an, die er noch heute trainiert.

Dass der „Fußballverrückte" mit allen Wassern gewaschen ist, haben im Laufe der Jahre zahlreiche Gegenspieler erfahren müssen, was nicht unbedingt zur Beliebtheit von „Rocco" beigetragen hat. Wer ihn in seiner Mannschaft hatte, weiß aber, dass man sich immer auf ihn verlassen kann und er mindestens 100% Leistung bringt. Und so wird es auch in Neuenrade beim TuS sein !

Quelle: TuS-Journal


Waldstadion Neuenrade nach dem Orkan "Kyrill"          
Wie man auf den Fotos sieht, wütete auch am 18.01.2007 der Orkan "Kyrill" im neuerbauten Waldstadion in Neuenrade.
Waldstadion Neuenrade - Tribünen nach dem Orkan "Kyrill"


Quelle: Westfälische Rundschau
       
                                                                                                                                         
                                                                                                                                        
Bericht vom Süderländer Voksfreund vom 12.07.2006

 Ein Bericht aus dem Süderländer Volksfreund vom 17. Juni 2006  


Die "All-Stars" um Rüdiger Lüdtke absolvierten auf dem neuen Rasen ein Spiel gegen die aktuelle Neuenrader Bezirksliga-Mannschaft. Lüdtke hatte sich eine illustre Elf aus Spielern zusammengestellt, mit denen er beim TuS und beim SC Plettenberg gespielt hatte. 
Foto: Jentzsch                                                                                                                                     

Artikel vom 12. August 2006  +++ Süderländer Volksfreund

Ein Fest auf neuem Rasen.

Waldstadion offiziell eröffnet. Abwechslungsreiches Programm mit Kostproben der Nachwuchssportler. Abschied von Linnhoff, Leuchter und Lüdtke.   

 

NEUENRADE · Ein "Ort der Erholung und Freude", wie Pater Irenäus Wojtko gestern Abend betonte, soll das neue Waldstadion für die Neuenrader sein. Und Freude hatten die Hönnestädter und einige Gäste in "ihrer Arena" gestern bereits: Zur offiziellen Eröffnung des Stadions hatten die Verantwortlichen der Stadt Neuenrade gemeinsam mit dem TuS ein buntes Programm auf die Beine gestellt.

Bürgermeister Klaus Peter Sasse erinnerte daran, dass sich - wie im vergangenen Jahr - schon vor fast 30 Jahren alle Kommunalpolitiker einig gewesen seien und den Bau des Stadions beschlossen hätten. Sasse verriet, dass ausgerechnet der Mann, der am Eröffnungstag des Waldstadions, am 19. August 1978, als Jugendlicher im Team der Affelner A-Jugend gegen den TuS-Nachwuchs kickte, mit für das neue Stadion verantwortlich sei: Kämmerer Gerhard Schumacher und ein weiterer Mitarbeiter des Rathauses, der nicht genannt werden wollte, hatten 2005 die Idee, das Waldstadion statt der Niederheide umzugestalten.

Wie schnell dieses Projekt dann in die Tat umgesetzt wurde ist bemerkenswert: Am 12. Dezember 2005 stimmte der Schulausschuss dem Vorhaben zu, am 21.   Dezember der Rat, am 30. März war Baubeginn und gestern - rund vier Monate später - Eröffnung. Dazu hätten auch die vielen Helfer des TuS Neuenrade durch die Ausführung der Pflasterarbeiten beigetragen, lobte der Bürgermeister, dass ein solches Projekt nicht nur in Affeln sondern auch in "Alt-Neuenrade" durch Eigenleistung der Vereine realisiert werden konnte. Es müsse unter anderem noch ein Wegstück gepflastert werden, doch nun seien die Kassen leer. "Im nächsten Jahr geht es weiter", kündigte das Stadtoberhaupt an. Er freue sich, dass nun neun Jugendfußballmannschaften auf weichem Kunstrasen spielen könnten, erklärte Sasse und bat die Neuenrader abschließend, das Stadion pfleglich zu behandeln.

Die Gäste im neuen Waldstadion bekamen ein abwechslungsreiches Programm zu sehen. Bunte Luftballons erhoben sich in den Abendhimmel - natürlich in den Vereinsfarben rot und weiß. Die Turnabteilung lieferte eine Kostprobe ihrer Nachwuchsarbeit auf der Tartanbahn ab. Parallel dazu zeigte eine Gruppe, wie viel Spaß ein buntes Tuch machen kann.

Pater Irenäus Wojtko und Dr. Hartwig Brandt feierten anschließend mit den Gästen einen ökumenischen Gottesdienst, vom Evangelischen Posaunenchor musikalisch begleitet, ehe das Fest mit einem unterhaltsamen Fußballspiel zum gemütlichen Teil überging. Die TuS-Offiziellen nutzten den Anlass, um Rüdiger Lüdtke, Marc Linnhoff und Martin Leuchter mit einem Blumenstrauß zu verabschieden. Rüdiger Lüdtke war eingeladen, mit einer selbst zusammengestellten "All-Stars"-Truppe gegen die aktuelle Bezirksliga-Mannschaft des TuS anzutreten. "Hoffentlich machen sie langsam", wünschte sich der routinierte Mittelfeldstratege, der mit Akteuren aus seiner Zeit beim SC Plettenberg sowie seinen TuS-Kollegen auflief. · cg/maj 

 

                             Foto: Süderländer Volksfreund 12.08.06


        Tafel am Aufgang zum Waldstadion
 Auf einer Tafel im Waldstadion sind die Personen und Firmen verewigt, die einen
 (oder auch mehrere) Kunstrasenabschnitte gekauft haben.




Der Naturrasen wird umgepflügt.Nachdem die Fußballabteilung Banden und Werbetafeln entfernt hat, wird im Waldstadion seit Tagen gebaggert.

Im August  2006 soll die Anlage fertig sein.
 
                                                       


Im Waldstadion hat die Erneuerung begonnen: Kunstrasen, Tartanbahn und Flutlicht.

Schweres Gerät ist seit Anfang der Woche im Waldstadion im Einsatz. Der Naturrasen ist bereits verschwunden, in den kommenden Monaten soll er durch Kunstrasen ersetzt werden.

Der Sportplatz "Im Glocken" soll Neuenrades zentrale Sportstätte werden. Das beschloss der Rat der Sadt Neuenrade am 12. Dezember einstimmig. 665 000 Euro "Eigenmittel" lässt sich die Hönnestadt das Projekt kosten. Kämmerer Gerhard Schumacher war gestern beim Pressegespräch zuversichtlich, dass das Geld reicht.

Mit dem Projekt beauftragt wurde die Dortmunder Strabag als Generalunternehmen, Sie wird sich bei verschiedenen Arbeiten heimischer Firmen bedienen Bis kommenden August soll ein Kunstrasen-Stadion neuesten Typs entstehen, das von allen genutzt werden kann, die in und für Neuenrade Fußball spielen. Das grüne Geläuf wird dabei noch moderner sein, als das, was vor einigen Jahren in Affeln angelegt wurde. Die Entwicklung ist weiter gegangen, erläuterte Gerd Schumacher gestern. Die benutzte Faser des Kunstrasens habe sich geändert, zudem werde die Kunstrasenfläche nicht mehr ausschließlich mit Sand, sondern auch mit Gummigranulat befüllt. Damit sollen "Hautverbrennungen" bei langen Rutschpartien kaum noch vorkommen können. Der Kunstrasen sei quasi wie Naturrasen bespielbar, sagen die, die ihn verkaufen.

Weiterer Vorteil der neuen Kunstrasengeneration: Der Nachbearbeitungsaufwand z.B. in viel betretenen Bereichen wie dem Fünf-Meter-Raum, ist geringer. Das Gummigranulat lässt sich Neuenrade einiges kosten. Man entschied sich für grüne Neuware. Alternativ wären auch kostengünstigere geschredderte Altreifen möglich gewesen. Doch das hätte eine gräulich gefärbte Spielfläche beschert - nebst Herkunftsaroma bei intensiver Sonnenbestrahlung, war gestern zu erfahren. Das "Neumaterial" soll für sattes "Grün" im Neuenrader Waldstadion sorgen.

Bevor das in der Glocken-Arena "gepflanzt" wird, muss erst der Unterbau komplett erneuert werden. Ein kunstrasengerechtes Drainagesystem wird verlegt. Einzig die ableitenden Rohre können in diesem Bereich weiter verwendet werden.

Unterm Platz bzw. ein Stück daneben befindet sich allerdings seit Bestehen des Stadions etwas, was jetzt bestens genutzt werden kann: Fundamente für die Flutlichtanlage. Lichtmasten wird das neue Waldstadion jetzt bekommen. Die Zeiten, da die Sportstätte nur bei Tageslicht nutzbar war, gehören damit der Vergangenheit an. Ein wesentliches Detail bei der künftig geplanten intensiven Nutzung des Stadions für Spiel- und Trainingsbetrieb.

Sechs Lichtmasten mit je zwei 2000-Watt-Leuchten werden installiert, war gestern zu erfahren. Dabei ist die Beleuchtungsanlage auch stromsparend regulierbar. Zum Beispiel, wenn Abends Leichtathletiktraining aber kein Fußball stattfindet.

TuS-Abteilungen pflastern fleißig

Leichtathleten brauchen´s - mangels Ball - nicht ganz so hell. Freuen können sich Läufer, Springer und Werfer auf nagelneue Tartanbahnen, moderne Sprunganlagen und eine Naturrasenfläche für Kugelstoßer.

Bevor das alles genutzt werden kann, wollen Leichtathleten (die in Neuenrade zur TuS-Turnabteilung gehören) und Fußballer allerdings zusammen in Sachen Eigenleistung in die Hände spucken. 12 000 Quadratmeter Pflasterfläche rund um die Tartanbahn werden in gemeinsamer "Handarbeit" angelegt.

Westfälische Rundschau vom 30.03.2006  Bericht von Uwe Tonscheidt



SV 30.12.2005
Ein Bericht des Süderländer Volksfreundes vom 30.12.2005



Vereinszeitschrift Scheck

  Die Fußballabteilung des TuS Neuenrade hat sich aus gegebenem Anlass entschlossen, die aktuelle Ausgabe des seit 1996 erscheinenden TuS – Journals „ausfallen“ zu lassen und die Herstellungskosten des Magazins (EUR 400,--) für die zahlreichen Opfer der Flutkatastrophe in Asien zu spenden. 

Da die finanziellen Mittel der Abteilung sehr begrenzt sind, stehen leider keine „freien“ Gelder zur Verfügung.

 

Abteilungsleiter Christian Schmidt bittet deshalb die werbenden Unternehmen um Verständnis und hofft, auch andere Vereine, Firmen oder Institutionen zu ähnlichen Aktionen anregen zu können.

 

 


Wolfgang - Zehntes Jahr mit Schmidt (WR)
 Ein Bericht aus der Westfälischen Rundschau vom 28. Dezember 2005.

v.l. TuS-Coach Wolfg. Schmidt, Erkurt Gültekin, Alexander Lehr, Dominik Sprenger, Sven Dittrich und Dirk Niederstein




                              Trainer Wolfgang Schmidt

                                                



 


                        Foto: Süderländer Volksfreund



  
  

 TuS Neuenrade - FC Kirchhundem 2:1 (1:1). (kd) Grenzenloser Jubel beim Abschied von der Niederheide, auf der die Kicker des TuS Neuenrade ihre größten Erfolge der Vereinsgeschichte errangen.

Gestern jubelten die Rot-Schwarzen um 16.50 Uhr über ein vergleichsweise kleines Ereignis, den Erhalt der Bezirksliga. Doch der Klassenverbleib war dafür "erster Güte", weil sich die Hönnestädter aus eigener Kraft ohne fremde Hilfe ein weiteres Jahr in der Bezirksliga erkämpften.

Verdient war der Sieg im Schlussspiel der Saison gegen einen Gegner, der auf dem Feld nicht das halten konnte, was der dritte Tabellenrang versprach. Während die Gäste, die auf ihren gesperrten Torjäger Ottmann verzichten mussten, zwar gefällig kombinierten, aber keinen Biss zeigten, machte das engagiertere und aggressivere Spiel des TuS Neuenrade den entscheidenden Unterschied aus.

Zuerst regierte auf Seiten der Hönnestädter die Nervosität, die in dem Maße nachließ, wie sich die Chancen gegen die zu sorglos operierende Kirchhundem-Abwehr häuften. Ein Fast-Eigentor von Greguri und eine Superparade von Schmidt gegen den frei vor ihm stehenden Barthelmes waren die ersten Highlights, dann zappelte der Ball im Netz. Ausgangspunkt war ein grober Fehler von Jaspers, dann konnte A. Deleo genau flanken, und Barthelmes (34.) vollendete zum 1:0. Der Ausgleich ließ aber nicht lange auf sich warten. Schon zwei Minuten später stand es nach einer Kombination durch die Neuenrader Abwehr durch Jürgens 1:1.

Im zweiten Durchgang hatte Neuenrade weiter die besseren Chancen, und Barthelmes nutzte noch einmal eine Flanke von A. Deleo und traf per Kopf zum 2:1 (58.). Nach dem Abpiff war der Jubel groß, und Pierre Weih gab die Devise für die Zukunft aus: "Wir sind die Unabsteigbaren !"

05.06.2006      
 


Zeitungsverlag Westfalen GmbH & Co KG Essen-Dortmund  

 





Waldstadion mit Tennisanlage
                                         Waldstadion mit Tennisanlage
Der Naturrasen wurde im Jahr 2006 durch einen Kunstrasen ersetzt. (siehe oben)


Aschenplatz Niederheide
Aschenplatz
Niederheide
         
                                                                                                      



1.Mannschaft TuS Neuenrade 2005
links oben: Trainer Wolfgang Schmidt, Betreuer " Enzo" Deleo, Antonio Deleo,
Christian Schmidt, Thomas Angermann, Markus Barthelmes, Michael Kräuter,
Rüdiger Lüdtke, Kassierer Gerh. Kühn, 1. Vorsitzender Christian Schmidt

links unten: Ertugrul Kirci, Pierre Weih," Eddi" Fatnassi, Cäsar Deleo, Uwe Krug,
Bartosch Zborula, Kai Tripke, Wilm Sechtenbeck, Marc Linnhoff

es fehlen: Willi Klein, Jens Michutta, Mark Wolfangel, Jan Hein, Natale Carbone




Am 28. Mai 2005 großer Festakt im neuen Veranstaltungssaal des Neuenrader Kaisergartens, an dem u.a. der Landrat Aloys Steppuhn, der Vizepräsident des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletik Verbandes e.V., Herr Manfred Knipping, sowie MdB Dagmar Freitag und natürlich der Neuenrader Bürgermeister Klaus Peter Sasse teilnehmen werden.


1. Mannschaft SpV 05 Neuenrade 1905
Neuenrades 1. Fußballmannschaft - Sportverein 05 Neuenrade
gegründet am  1. April 1905 im Hotel Schröder





Neuenrades erste Fußballmannschaft, die am 9. Juli 1905 das erste Spiel der Vereinsgeschichte bestritt, hatte folgende Aufstellung: mit Preißler im Tor, Klappert und Büscher in der Verteidigung, Schniewindt, C. Büsche (genannt "Bomben-Carl") und Helbig in der Läuferreihe, A. Klinke, O. Voss, Vahland, F. Hilleke und W. Büsche im Sturm. Neuenrade. (eT) Auf 100 Jahre Fußballgeschichte blicken die Fußballer des TuS Neuenrade am heutigen 1. April zurück. Zwar ist es nicht ihre Abteilung, die den runden Geburtstag feiert, dafür aber "ihr Vorgänger". Der Sportverein 05 Neuenrade, gegründet am 1. April 1905 im Hotel Schroeder.

Im Monat zuvor waren elf Neuenrader Bürger zusammen gekommen, um über die Gründung eines Fußballvereines zu beraten, steht in der umfangreichen Festschrift, die die TuS-Fußballabteilung zum Jubiläum verfasst hat, zu lesen: "Der Arzt Dr. Max Selbach, der Lehrer Preißler, der Belgier Lerou und die Herren Carl Vahland, Dietz, Thierfelder, Carl und Wilhelm Büsche, A. Schmoll, Otto Voss und Fritz Büscher...". In der Gründungsversammlung, "in der Dr. Selbach auf allgemeinen Wunsch mit dem Vorsitz und der Führung des Vereines beauftragt wurde, kamen als weitere Mitglieder Apotheker Klappert, Fritz Hilleke, H. Schmoll und Helbig dazu, so dass der Klub am ersten Tage seines Bestehens 15 Mitglieder hatte. Im Laufe der nächsten Wochen schlossen sich ihm Rendant Treute, Alexander Klinke, der Kaufmann Wilhelm Voß sen., Wilhelm Voß jun., C. Büsche, C. Surres und Postassistent Weißling an."

Wer nun glaubt, dass die Neuenrader "Hurra" schrien und sich darauf freuten, ihren Fußballclub zu unterstützen, geht fehl. Den Fußballern haftete eher etwas Anarchisches an. Besonders die "Offiziellen" sahen im Fußball nicht gerade einen Sport, den es zu fördern gelte. Anfragen, doch auf dem schattigen Wall eine Spielgelegenheit zu bekommen, hatten keinen Erfolg. Da traf es sich gut, dass Vereinswirt Wilhelm Voß der Gemeinschaft seine Wiese im Wiegei für eine jährliche Pacht von 25 Mark als Spielplatz zur Verfügung stellte. Trainiert wurde damals übrigens samstags und sonntags von 7 bis 9 Uhr. Die frühe Stunde war notwendig, um nicht unangenehm aufzufallen. In schwarze Satinhosen gekleidet, mit schwarzen Strümpfen und weißen Hemden, hätten die Kicker Anstoß erregt, wären sie so gesehen worden, verrät die Festschrift. So machten sich die Fußballer zu früher Stunde hochgeschlossen auf den Weg zur schrägen Spielwiese. Und wenn um 9 Uhr die Kirchglocke schlug, ging´s schnell wieder in die korrekte Kleidung.

Trotz der Widrigkeiten setzten sich die Fußballer mit ihrem Sport durch. Dabei hilfreich waren auch die beiden jungen Lehrer Ewald Wessel und Wilhelm Lessing. Trotz anderslautender Empfehlung aus dem Schulamt wurden sie eifrige Fußballspieler. Das weckte auch das Interesse der Schüler, die alsbald vor alles traten, was als Ball angesehen werden konnte. Blechbüchsen kicken war beim Nachwuchs in und wurde noch beliebter, als die Schulbehörde das Fußballspiel verbot.

Indes machte sich der Sportverein 05 daran, seine fußballerischen Künste zu verbessern. Anfangs war das Training vor allem von viel Willen geprägt, wie die Festschrift verrät: "Eine halbe Stunde lief man wie besessen um den Platz herum, um die Lungen zu ´stählen´ und um Ausdauer im Laufen zu erlangen. Die Stürmer übten sich in der Ballbehandlung, im Torschuss und im Zuspiel. Schon damals wusste man, dass es nicht darauf ankam, wer die Tore trat, sondern darauf, dass sie überhaupt erzielt wurden." Und damit das auch alles sportlich korrekt geschah, reist am Sonntag, 21. Mai 1905, "Trainer" Deckert aus Herne an, um die Spieler mit den Spielregeln vertraut zu machen. Im Juni beschloss man, sich dem Rheinisch-Westfälischen Spielverband anzuschließen; die Vereinsfarben wurden Rot und Weiß.

In der Festschrift ist zu lesen: "Nach eifrigem Training bestritten die Neuenrader Fußballspieler am 9. Juli 1905 ihr erstes Wettspiel in Iserlohn gegen den dortigen Fußball-Klub, der neben dem Sportklub Hagen 05 und dem Sportverein Neuenrade zu den drei ersten Fußballvereinen Südwestfalens gehörte.

Im Rathaus wurde die Nase gerümpft

Die Neuenrader traten in folgender Aufstellung an: mit Preißler im Tor, Klappert und Büscher in der Verteidigung, Schniewindt, C. Büsche (genannt "Bomben-Carl") und Helbig in der Läuferreihe, A. Klinke, O. Voss, Vahland, F. Hilleke und W. Büsche im Sturm.

Das Spiel, das zur Halbzeit noch 2:2 stand und durch große Hitze beeinträchtigt wurde, ging für Neuenrade mit 7:4 verloren. Im Rückspiel auf der Weigei-Wiese gab´s eine 0:3-Niederlage.

Reichlich Ansporn für das junge Neuenrader Fußball-Team, in den kommenden (100) Jahren immer besser zu werden.

31.03.2005    Westfälische Rundschau 

1. Mannschaft SpV Neuenrade 05 1932
Die Neuenrader Fußballmannschaft aus dem Jahr 1932 kam in
der Bezirksklasse Südwestfalen auf den 2. Tabellenplatz.



Jubiläumsfeier im Kaisergarten

von links: Christian Schmidt 1. Vorsitzender, Bundestagsabgeordnete Dagmar Freitag, Landrat Aloys Steppuhn, FLVW-Viezepräsident Manfred Knipping, Vorsitzender des Fußballkreises Lüdenscheid Peter Wolf und Bürgermeister Klaus Peter Sasse.




Stolz auf Sportgeschichte mit ganz großem Erfolg !
 



Neuenrade. (geso) Was macht man mit einem Fußball, der die Unterschrift von Bundeskanzler Gerhard Schröder trägt ? "Auf keinen Fall wird er versteigert", stellte Christian Schmidt, Vorsitzender der TuS-Fußballabteilung, klar.

Die sportpolitische Sprecherin der SPD im Bundestag, Dagmar Freitag, hatte den Ball am Samstag als Geschenk zur Festveranstaltung "100 Jahre TuS Neuenrade-Fußballabteilung" mit in den Kaisergartensaal gebracht. Und von Landrat Aloys Steppuhn erhielt einer der ältesten Fußballvereine im Kreis einen Scheck über 100 Euro. "Grundstock für den Kunstrasen", spielte er dazu auf das große Vorhaben an. Das Thema kam dann auch noch im weiteren Gespräch auf den Tisch der Kaisergarten-Bühne.

Stolz ist man bei den Fußballern auch noch 31 Jahre nach dem größten Erfolg, als die Mannschaft von Trainer Bernd Wessel 1974 unter Vorsitz von Haro Schumann Verbandsliga- und sogar Westfalenmeister wurde. Im WDR-Film erklang noch einmal der Jubel, fuhren Kutschen mit den Spielern unter Musikbegleitung durch die Stadt. "Das war schon eine ganz tolle Sache damals - vor und nach den Spielen an der Theke", berichtete Vereinswirt vom Gasthof "Zur Post", Wilhelm Dickehage. Moderator Mirko Heintz bezeichnete ihn als den Mann, der für das Mentale beim TuS zuständig war.

Und dann kamen auch noch die Spieler von damals um Kapitän Wolfgang Schmidt auf die Bühne. "War das früher anders als heute?" - auf die Frage des Moderartors meinte Schmidt, der heute die erste Mannschaft trainiert: "Nichts ist anders, es wird nach wie vor auf zwei Tore gespielt." Man müsse die Jugend respektieren und wie gut die Jugendarbeit beim TuS sei, zeige das Kontingent von zehn Mannschaften.

"Haste nich ne Mark für die Jungens?", für diesen Ausspruch steht Jugendleiter Hans Diehl. Auf der Bühne berichete er, wie früher Geld für Trikots zusammengetragen wurde.

Mit Affeln und Küntrop gibt es in Neuenrade sogar mehr als 20 Jugend-Fußballteams, verwies Bürgermeister Klaus Peter Sasse nicht ohne Stolz auf ein reges Sportleben in Neuenrade - auch neben dem Fußball. In einer Gesprächsrunde mit Landrat Steppuhn, der Bundestagsabgeordneten Dagmar Freitag, dem Fußballabteilungsvorsitzenden Christian Schmidt und Stellvertreter Kai Tripke drehte sich alles um den Ball und den Jubiläumsverein gestern und heute. Auch der stellvertretende Vorsitzende des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverbandes, Manfred Knipping, und Peter Wolf, Vorsitzender des Fußball- und Leichtathletikkreises Lüdenscheid, waren zum Gratulieren gekommen.

Mithilfe wie einst bei der Niederheide

"Das Geld ist da. Der Kunstrasen ist politische Willenserklärung", betonte der Bürgermeister und der Fußball-Abteilungsvorsitzende versprach Mithilfe. Nicht mit Geld, aber tatkräftig wolle man ans Werk gehen, wie einst beim Bau des Sportplatzes Niederheide.

Fußball und Geld sind auch im Amateurbereich eng verknüpft. Zur Zeit bewege man sich in der Bezirksliga, war vom Vorstand zu hören, allerdings werde natürlich auch das Ziel einer höheren Klasse ins Auge gefasst. Doch dazu benötige man die erforderlichen Finanzmittel. Knapp dem Abstieg entronnen wolle man sich nun zunächst mehr festigen, denn so ein Abstiegskampf koste Nerven.

Eine Gesprächsrunde folgte der anderen, wobei es Mirko Heintz verstand, durch seine Fragen zum Fußball in Neuenrade die Sache interessant zu gestalten. Zwischendurch gab es Showeinlagen durch die Cheerleader-Truppe "Nice Roosters" der Iserlohner Eishockey-Mannschaft. Und anschließend trat die Band "Chess and Ladies" auf.

Es war eine Jubiläumsveranstaltung der anderen Art: abwechslunsgreich, aufgelockert und informativ. Die sonst bei solchen Anlässen langweiligen Reden fehlten völlig. Ein Lob den Organisatoren!

An einer großen Bildwand gab es viele Szenen aus einer langen und mit Erfolgen gekrönten Neuenrader Fußballgeschichte zu sehen. Und wer wollte, konnte auch in Mappen mit Zeitungsberichten nachschlagen.

29.05.2005  Westfälische Rundschau     
  


   

 


Wolfgang im Gespräch mit Mirko Heintz
Trainer Wolfgang Schmidt im Gespräch mit Radio-MK Reporter Mirko Heintz
von links: Christian Schmidt, Mirko Heintz, Dagmar Freitag, Aloys Steppuhn
Bundestagsabgeordnete Dagmar Freitag schenkt dem TuS einen Fußball mit
der Unterschrift vom Bundeskanzler.
Die Westfalenmeistermannschaft des TuS Neuenrade aus dem Jahr 1974 stellte sich
im Rahmen der Jubiläumsfeier noch einmal zum Fototermin auf der Bühne auf.
von links: Mirko Heintz, Christian Schmidt, Kai Tripkevon links: Mirko Heintz, Kiki Kneuper, Wilh. Dickhage (Ex-Vereinswirt)
von links: Christian Schmidt, Mirko Heintz, Hans Diehl (Ex-Jugendleiter), Kai Tripke (2. Vorsitzender)von links: Mirko Heintz, Rüdiger Lüdtke, Reinh. Pröpper (Ex-Torwart), Sven Kortmann (Ex-Torwart)
die Cheerleader des Eishockey-Clubs Iserlohn Roostersdie Super-Band "Chess and Ladies"
Bezirksliga-Meister 1990/91 und Kreisliga-Meister 1998/99
Bevor am Samstagabend im Kaisergarten gefeiert wurde, konnte noch im Waldstadion eine spannende Begegnung verfolgt werden. Der Bezirksliga-Meister der Saison 1990/1991 und der Kreisliga-Meister der Spielzeit 1998/1999 traten gegeneinander an.
Das Spiel endete 5 : 5.